Inspiration für ungewöhnliche Lebens- und Arbeitsziele

Oft sieht ein Lebensweg, von außen betrachtet, so einfach und fertig aus. Aber tief innen gibt es noch viele Dinge zu tun und zu erleben. Wie lassen sich persönliche Lebensträume mit dem Berufsalltag verbinden? Wir Frauen sollten wissen, was unser Ziel im Leben ist und andere Menschen damit inspirieren. Die HERZERWÄRMER! Fokusfragen sind ein hervorragendes Tool, sich über sich selbst bewusst zu werden und Inspiration für ungewöhnliche Lebens- und Arbeitsziele zu bekommen. 

Buchhalterin Catrin ist überzeugt: Wenn du das Ziel nicht kennst, kannst du den Weg nicht finden. Suchst du nach Inspiration für ungewöhnliche Lebens- und Arbeitsziele? Dann lies unbedingt Catrins Antworten auf diese Frage.
Aus der Apotheken Umschau Juni 2020

Wenn im April die Knospen des Apfelbaums zu rosafarbenen Ballons anschwellen, geht Catrin Just täglich hinaus in ihren Garten. Kaum kann sie erwarten, dass sich die Königsblüte öffnet. Sie sitzt in der Mitte der kleinen Bouquets, die überall an den Ästen sprießen. Aus ihr wird einmal der größte Apfel. Wenn dann auch die anderen ringsum erblühen, das Zartrosa sich in ein strahlendes Weiß verwandelt, ist das für die Frau aus Chemnitz die schönste Zeit des Jahres. Sie liebt ihren Garten, von dem Besucher oft sagen, dass ein Besuch sich wie eine Urlaubsreise anfühlt. Das Herzstück aber ist ein Apfelbaum einer seltenen Sorte: die Burgstädter Renette. „Der Baum durchzieht heute mein ganzes Leben“, sagt sie.
Die Liebe zum Garten ist in Catrin Justs Leben tief verwurzelt.
Wie bei vielen Menschen, die ein kleines grünes Reich ihr Eigen nennen. Und das sind fast die Hälfte der Deutschen. Gartenarbeit rangiert auf Platz zwei der beliebtesten Beschäftigungen, gleich hinter dem Entspannen zu hause. 30 Prozent der Deutschen greifen mindestens einmal pro Woche zur Schaufel, mähen und jäten, säen und ernten. Mehr als 40 Prozent empfinden das als Entspannung und Ausgleich, wie eine Umfrage der Apotheken Umschau ergab.
Ein Garten bedeutet mehr als ein Fleck Rasen mit Hecke drum herum.
Wie tief die Liebe zu einem kleinen Stück Grün oft in die Seele gepflanzt ist, zeigt die Geschichte von Catrin Just. Und wie bitter es ist, sie zu verlieren. Das Paradies ihrer Kindheit lag inmitten eines Waldstückes in der Nähe von Chemnitz. Das rausgeputzte Wochenendhäuschen der Großeltern mit tulpenroter Dachrinne und tannengrünen Fensterläden umgaben 1000 Quadratmeter Garten: Obstbäume, an deren Stamm die Kleiber entlangliefen, Rosenrabatten, direkt neben dem Haus eine alte Birke, die einen Blitz vom Haus abgefangen hatte und wieder austrieb. Nach den Großeltern übernahmen die Eltern das Jäten und Harken. Dann erkrankte die Mutter an Krebs, unheilbar. Justs Vater konnte den Verlust nicht ertragen und folgte ihr freiwillig in den Tod. Für Catrin Just wurde der Glücksort ihrer Kindheit unbetretbar.
Ich fühlte mich wie ein umgefallener, entwurzelter Baum“, erzählt sie.
Just versuchte den Schmerz zu verdrängen. „Ich funktionierte“, sagt sie. Bis die Signale ihres Körpers unüberhörbar wurden. Sie suchte therapeutische Hilfe, fand Halt im Glauben.
Fast zeitgleich begegnete ihr die Geschichte, die ihr Leben veränderte. Bei einer Feier auf einem alten Anwesen in Herrenhaide traf sie den Obstbaumkundler Dr. Werner Schuricht. Als Junge hatte er in einem Apfelbaum einen Zweig mit einer unbekannten Sorte entdeckt. Und später als der altersschwache Baum schon gefällt war, ein paar Reiser davon gerettet.
Auch in einem Baum, der am Boden liegt, kann das Leben neu erweckt werden.
„Die Geschichte zündete in mir etwas“, sagte Catrin Just. Auch in einem Baum, der am Boden liegt, kann das Leben neu erweckt werden. Die Apfelsorte, die den Namen Burgstädter Renette bekommt, wird zu ihrem Hoffnungsbaum. Zusammen mit der Kirchengemeinde startete sie eine Aktion, um der fast verschwundenen Sorte zu neuer Blüte zu verhelfen. Inzwischen wächst die Burgstädter Renette im Garten von Kinderheimen, Kirchengemeinden, Jugendzentren Gemeinsam mit dem Naturschutzbund hat Just sogar einen Apfellehrpfad angelegt. „Wir brauchen Hobbygärtner, die sich um die Bäume kümmern“, sagt Just. Gerade die jungen Pflanzen müssen gegossen und gepflegt werden. Nur so hat die Vielfalt der Obstsorten eine Chance zu überleben."

Catrin, wer bist du ganz tief in deinem Herzen?

Von Catrin Just


Menschen die mich neu kennenlernen sagen von mir, ich würde viel Herzlichkeit, Offenheit und Freude verströmen.
Ganz tief in meinem Herzen bin ich eine Romantikdichterin, eine Naturpoetin, ein schöngeistiger Gefühlsmensch, eine gute Motivatorin, eine gute Menschenkennerin. Menschen, die mich neu kennenlernen, sagen von mir, ich würde viel Herzlichkeit, Offenheit und Freude verströmen.
Ich bin auch ein pragmatischer Mensch der gern mit viel Kreativität Dinge Zielführend abschließt.
Mein Einfühlungsvermögen macht mich jedoch auch verletzlich.
Mein Einfühlungsvermögen macht mich jedoch auch verletzlich und ich bin ungeduldig und nehme mir manchmal zu viel vor. Gern will ich meine Stärken leben und zu meinen Talenten stehen. Mein Beruf als Buchhalterin hat mich bisher abgehalten, meine Stärken beruflich einzusetzen.  Mein ArbeitsZiel bisher: Finanzielle Unabhängigkeit ist mir wichtig. 

Meine neuen Ziele: Der Weg von Janet Schaer hat mir Mut gemacht meine Talente als Coach zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und mich beruflich neu zu orientieren. Meine dichterische Begabung kann mir helfen an Hand des Hoffnungsbaumes und meiner Lebensgeschichte neue Wege zu gehen.
Mehr Zum Thema Mut und Verantwortung findest du im Beitrag Von Heidi, 2-fach Mutter und Versicherungskauffrau >>Ich will selbstbewusster und fokussierter arbeiten und leben.
Wenn ich das Ziel nicht genau kenne, kann den Weg nicht finden. 

Ich bewundere besonders Anselm Grün, der Menschen mit viel Herzlichkeit tief berührt. Ich will selbstbewusster und fokussierter arbeiten und leben. Dabei kann ich es nicht allen recht machen, kann nicht von jedem gemocht werden, aber ich kann andere Menschen aus tiefstem Herzen lieben!
Mit meinen kleinen Bildergedichten auf Samentüten kann ich genauso wie mit meinen Gedichten eine kleine Herzensfreude bereiten, menschlich beistehen, zuhören, Mut machen und beten. 
Ich kann Gedichte schreiben, hier ist ein Schönes:
Es ist doch keine leere Mär, dass Gott die Welt erschuf,

zu geben ihm die höchste Ehr` ist meines Herzens Ruf.

Welchen Wert hat Schöpferkraft, die uns alles Leben schafft,

die den Lauf der Welt erhellt, SEINE Erde gut bestellt,

die gibt allen Gutem Sinn, ist sie im Herz des Menschen drin.

Habt doch Erbarmen mit der Erde, gestaltet sie zum Wohl und Werde,

Fruchtbarkeit ist der Gewinn, zu lindern Elend ist der Sinn.

Oh du Schöpfer dieser Welt, der den Lauf in Händen hält,

gib uns ein ehrendes Gewissen, dass wir dienen dir beflissen.
Mein Herzensprojekt neben meiner Arbeit als Buchhalterin: Der Apfellehrpfad Burgstädt
Was steckt alles in einem Apfel? Wie groß und wie alt können Apfelbäume überhaupt werden? Und warum sollte man welche pflanzen? Die Antworten darauf und vieles mehr gibt der Apfellehrpfad in Burgstädt, Dank Projektleiterin Catrin Just – spielerisch für große und kleine Besucher an „Wendeäpfeln“.

Zwei Lehrtafeln zeigen die zahlreichen Bewohner einer Streuobstwiese und geben Tipps zum Pflanzen von Obstgehölzen.

Der Apfellehrpfad liegt im Landschaftsschutzgebiet Mulden- und Chemnitztal. Dort stehen zwei alte hochstämmige Kirschbäume sowie neun Apfelbäume und ein Birnbaum. Unter ihnen kann man auf neu errichteten Bänken einen herrlichen Weitblick auf Burgstädt und seine Nachbarorte genießen. Eine der vier Bänke wurde mit einer Bibelkalligraphie künstlerisch gestaltet. Besucher des Apfellehrpfades werden so für den Erhalt von Streuobstwiesen sensibilisiert.
Erholung mit Weitblick
Viele Tiere und Pflanzen haben bereits eine Heimat gefunden. Die artenreiche Wiese unter den Obstbäumen ist Schmetterlingswiese Nr. 180 des Projektes „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge.“ Sie wird schonend in Rotationsmahd gemäht. Ein Teil des Grünlandes bleibt jeweils stehen. Schmetterlinge wie Distelfalter, Admiral, Tagpfauenauge oder der Schwalbenschwanz können dort, zum Beispiel auch bei der Eiablage, entdeckt werden.

Der große Buntspecht hat im Birnbaum eine Spechtschmiede angelegt. Erdkröte und Zaunkönig suchen Unterschlupf in einer Benjeshecke, die den Besuchern hinter den Sitzbänken Windschutz gibt.
Welche Unterstützung ich mir wünsche?
Indem mich Leserinnen weiterempfehlen, mein Netzwerk wächst und ich viele positive aufbauende Beziehungen knüpfe und mich mit Menschen umgebe, die ähnlich fühlen, erfolgreich sein wollen und Führungsverantwortung übernehmen wie ich. Die Bäume der Hoffnung pflanzen für eine bessere und gesündere Welt. 
Was kann ich für andere tun?
Menschen die ähnlich schwere Schicksalsschläge erlitten haben wie ich will ich Mut machen. Vielleicht mit ihnen einen Baum pflanzen. Auch stehe ich dazu, dass es im Leben Situationen geben kann, wo man durchaus psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen sollte, bzw. das Gespräch mit Menschen suchen und Hilfe von außen annehmen. Besonders bei traumatischen Erlebnissen ist das sehr wichtig. 

Ich habe dem Apfelbaum auch ein Lied geschrieben und gesungen. Mein Kantor sagt ich singe gut, aber ich bin mir nicht so sicher. Die Texte und Melodien der verschiedenen Lieder kann ich alle auswendig. Jedes Lied hat eine andere Melodie. Kyrie, Hymnus und von der Gute-Nachtmusik bis zum Weihnachtslied ist alles dabei. Immer einfache Melodien zum sofortigen mitsingen.

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Wer bist du ganz tief in deinem Herzen?
Lebensziel- Arbeitsziel-Ziel-Vision-Inspiration-Führungsverantwortung-führungskraft

Wer hinter dem Beitrag steckt

Catrin Just, 55, verheiratet, 1 Tochter, Dipl. Wirtschaftsingenieurin (FH), Buchhalterin bei der Krankenversicherung

Christin, Dichterin, publizierende Autorin zeitgenössiger Lyrik, romantisch, naturverbunden

Mein Lebensmotto:
Lebe die Liebe und den Engel in dir!

Catrin ist ein wertvoller Teil der HERZERWÄRMER! Community.
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