Ganz wichtig ist zu wissen: Es gibt eine Gallup-Studie, die jährlich durchgeführt wird. Dabei werden Mitarbeiterbefragungen gemacht und jetzt wird es spannend: Traurigerweise sind es nur 15% der Mitarbeiter, die motiviert sind! Alle anderen machen Dienst nach Vorschrift!
Welche Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation gibt es?
Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation: Die persönliche Motivation, die materielle Motivation und die psychische Motivation.
Die materielle Mitarbeitermotivation
Zu den Möglichkeiten der materiellen Motivation gehören Arbeitsplatzbedingungen, wie z.b. die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Ausstattung des Büros, aber auch die Arbeitszeiten oder die materielle Entlohnung - sprich das Gehalt. Monetäre Belohnungen und Boni fallen in diese Sparte, wobei bewiesen ist, dass sie schon überdurchschnittlich ausfallen müssen, um eine zeitlich begrenzte Motivation darzustellen.
Die psychische Mitarbeitermotivation
Die psychische Motivation bezieht sich in erster Linie auf den Führungsstil der Vorgesetzten und die Zusammenarbeit unter den Kollegen. Dazu gehört eine gute Kommunikation im Team und eine ständige wertschätzende Arbeitsathmosphäre. Natürlich motiviert manche Menschen ein bisschen mehr Geld auf dem Konto, aber das ist nur kurzfristig. In meiner Arbeit lerne ich immer wieder Teilnehmer kennen, die sich wünschen: "Wenn der Chef mir doch mal zuhören würde!" "Wenn es doch mehr als ein Personalgespräch im Jahr gäbe!" "Wenn ich doch jemanden hätte, mit dem ich über die Dinge, die mich bewegen, sprechen könnte!"
Die persönliche Motivation
Die private Motivation, also in das persönliche Umfeld, gehört primär die Work-Life-Balance - genauso wie private und berufliche Interessen. Job und Freizeit und wie sich all das für einen umsetzen lässt. Zur persönlichen Motivation gehört auch, wie wohl sich ein Mitarbeiter im Unternehmen fühlt und wie sehr er sich einbringen kann. Dabei spielen Kreativität und Freiraum eine enorme Rolle.
Interssante Fakten
Bereits im Jahr 1978 wurde nachgewiesen, dass Geld nicht zwangsläufig die Laune hebt. Dazu wählte man einen besonders dramatischen Vergleich zwischen Lotteriegewinnern und Menschen, die durch einen Unfall schwerbehindert wurden. Man befragte 22 Lottomillionäre, eine 22-köpfige Kontrollgruppe sowie 29 Unfallopfer. Ergebnis: Die Millionäre waren keinesfalls glücklicher als alle anderen; die Behinderten wiederum waren noch nicht einmal unglücklicher als die Menschen der Kontrollgruppe.



Sieben bis acht Prozent mehr müssen auf dem Konto landen, um sich dauerhaft motivierter zu fühlen.

Millionäre sind nicht glücklicher als alle anderen.

Alles, was sich ums Thema Mitarbeitermotivation dreht, liebe Leser, ist etwas sehr persönliches.


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